B.Complete versteht New Work als Werkzeugkasten voller Ideen und Instrumente zum Thema zukunftsorientiertes Arbeiten. Unsere Mission ist, klein- und mittelständischen Betrieben diese Überlegungen näher zu bringen und gute Tools, Konzepte und Lösungen anzubieten. Denn jedes Investment in eine motivierte und glückliche Belegschaft macht sich um ein Vielfaches in Produktivität und damit Unternehmenserfolg bezahlt.
2026 ist das Jahr, in dem die große Bürodebatte einen vorläufigen Höhepunkt erreicht. Während Konzerne per Anweisung zur Rückkehr verpflichten, zeigt die Praxis: Pflicht erzeugt Anwesenheit, aber kein Engagement. Anziehung schon.
Wer das Büro zum Magneten macht, gewinnt den Wettbewerb um Talente, bevor er überhaupt richtig begonnen hat. Besonders für KMU, die schneller und menschlicher agieren können als Konzerne, liegt hier eine echte Chance.
Schlagzeilen überschlagen sich: Microsoft, Meta, TikTok und viele andere rufen zur Rückkehr ins Büro. Doch wer Anwesenheit erzwingt, ohne das Büro attraktiv zu machen, verliert oft genau die Menschen, die er am meisten braucht.
Studien belegen: Unternehmen mit harten Rückkehrpflichten verlieren überproportional viele Leistungsträger. Hochqualifizierte Fachkräfte kündigen nach RTO-Mandaten mit deutlich höherer Wahrscheinlichkeit als weniger spezialisierte Kollegen. Der Grund ist simpel: Wer auf dem Markt gefragt ist, hat die Wahl.
Laut dem JLL Workforce Preference Barometer stehen 72 Prozent der Beschäftigten RTO-Politiken positiv gegenüber, aber nur, wenn das Büro hält, was es verspricht. Das Fraunhofer IAO hat sogar eine konkrete Schwelle ermittelt: Wenn etwa 36 Prozent eines Teams an einem Tag präsent sind, entsteht eine Dynamik, die andere anzieht.
Die Hauptgründe, freiwillig ins Büro zu kommen, sind konsistent:
Kurz gesagt: Wenn das Büro leer ist, weil kein Anreiz da ist, bleibt es leer. Diese Spirale lässt sich aber auch umkehren.
44 Prozent der Hybridarbeitenden praktizieren laut Owl Labs Coffee Badging: kurz einchecken, Kaffee trinken, wieder verschwinden. Das Muster ist eindeutig. Die Mitarbeitenden sind nicht unzuverlässig, sie kommen, weil sie müssen, aber gehen, weil das Büro keinen Mehrwert bietet.
Ein Mandat löst das nicht. Was hilft, ist ein Büro, das den Pendelweg schlicht und einfach wert ist.
1. Räume mit Bedeutung
Activity Based Working bedeutet verschiedene Zonen für verschiedene Tätigkeiten: Fokus, Co-Creation, Rückzug und lockerer Austausch. Spontane Begegnungen entstehen nicht durch Pflicht, sondern durch Gestaltung.
2. Wohlbefinden als Designprinzip
Ergonomie, Akustik, Tageslicht und Pflanzen sollten nicht als Extras gesehen werden, sondern vielmehr als die Grundlage für ein Büro, in dem Menschen gerne arbeiten. Wer in Qualität statt in Quadratmeter investiert, bekommt mehr zurück.
3. Technik, die Hybrid wirklich trägt
Wer ins Büro kommt und dort dieselben Videokonferenzen führt wie zuhause, fragt sich zu Recht, warum er ins Büro gefahren ist. Gute Konferenztechnik, interaktive Displays und reibungslose Raumintegration machen den Unterschied.
4. Identität und Office Branding
Das Büro spiegelt wider, wer ein Unternehmen ist. In einem Markt, in dem 78 Prozent der österreichischen Unternehmen von Fachkräftemangel betroffen sind, wird der erste Eindruck eines Büros zu einem essentiellen Bestanteils des Employer Brandings.
RTO-Mandate sind eine Reaktion auf ein Symptom. Das eigentliche Problem ist ein Büro, das keine ausreichenden Gründe liefert, dort zu sein. Wer das Büro als strategischen Anziehungspunkt versteht, stärkt Teamkultur, Kreativität und Mitarbeiterbindung und kann so einen handfesten Wettbewerbsvorteil kreieren.
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